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SI Staff
Februar 03, 2026
Olympische Winterspiele
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Februar 03, 2026
Olympia 2026: Darum ist diese neue Sportart erstmals dabei
Bei den Olympischen Spielen 2026 ist zum ersten Mal in der Geschichte Skibergsteigen dabei. Dabei handelt es sich um eine Art Skitourengehen. Die ersten Wettkämpfe gab es bereits vor über 100 Jahren. Jetzt ist Skibergsteigen olymisch.
Credit: Instagram
- Olympia 2026: Skibergsteigen ist neue olympische Sportart
- Skibergsteigen als Wettkampf seit mehr als 100 Jahren
- Helena Euringer, Tajana Paller und Finn Hösch starten für Deutschland
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Olympia 2026: Seit wann gibt es Skibergsteigen?
Wettkämpfe im Skibergsteigen gibt es seit dem frühen 20. Jahrhundert. Erste Rennen entstanden um 1900 in den Alpen, zunächst innerhalb von Skiclubs. In den 1920er Jahren folgten organisierte militärische Patrouillenrennen, die als direkter Vorläufer des heutigen Wettkampfsports gelten und sogar zwischen 1924 und 1948 bei Olympischen Winterspielen vertreten waren.
Als Geburtsstunde des sportlichen Skibergsteigens gilt die Trofeo Mezzalama (1933). Ab den 1990er Jahren entwickelte sich daraus ein international standardisierter Wettkampfsport mit klaren Disziplinen und Verbandsstrukturen; seit 2026 ist Skibergsteigen mit Sprint- und Mixed-Relay-Bewerben olympisch.
Olympia 2026: Warum ist Skibergsteigen olympisch?
Skibergsteigen ist olympisch geworden, weil es zentrale olympische Werte erfüllt: Es verbindet Ausdauer, Technik, Taktik und Naturbeherrschung in einer messbaren Wettkampfform. Zudem ist es eine originäre Wintersportart, die ohne künstliche Infrastruktur auskommt, sehr athletisch ist und für Zuschauer durch kurze, intensive Formate (Sprint, Mixed Relay) gut verständlich wurde.
Skibergsteiger Finn Hösch aus Pullach
Credit: Instagram
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Ein weiterer Grund ist die Modernisierung des Sports seit den 1990er-Jahren: einheitliche Regeln, internationale Verbandsstrukturen, regelmäßige Weltcups und eine weltweite Verbreitung weit über die Alpen hinaus. Gleichzeitig passt Skibergsteigen zur strategischen Ausrichtung des IOC, jüngere Zielgruppen, Mixed-Wettbewerbe und nachhaltigere Sportarten zu fördern. Deshalb feiert Skibergsteigen 2026 in Mailand–Cortina seine Premiere.
Olympia 2026: Welche deutschen Skibergsteiger sind am Start?
Für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand–Cortina wurden für Deutschland drei Teilnehmer nominiert: Tatjana Paller, Helena Euringer und Finn Hösch. Alle drei gehören seit Jahren zur nationalen Spitze und haben sich über internationale ISMF-Wettkämpfe und die Qualifikationskriterien des DOSB empfohlen.
Die deutschen Starter treten in den olympischen Disziplinen Sprint und Mixed Relay an. Die Wettbewerbe finden im Februar 2026 statt und markieren für das deutsche Skibergsteigen einen historischen Moment, da der Sport damit erstmals auf der größten internationalen Wintersportbühne vertreten ist.
Olympia 2026: Wie funktioniert Skibergsteigen?
Bei Olympia 2026 wird Skibergsteigen in zwei Disziplinen ausgetragen: Sprint und Mixed Relay. Das Grundprinzip ist immer gleich: Die Athleten steigen mit Fellen unter den Skiern aus eigener Kraft bergauf, wechseln je nach Abschnitt die Technik (Gehen, Tragen der Ski, Abfahrt) und fahren die Abfahrten auf schmalen, leichten Skiern selbstständig hinunter. Alles passiert auf einem klar markierten Kurs, ohne Lift, nur mit Muskelkraft und Technik.
Im Sprint dauert ein Lauf etwa 3 Minuten und kombiniert einen steilen Aufstieg, eine Tragepassage, eine Abfahrt und eine kurze Zielgerade. Im Mixed Relay treten je eine Frau und ein Mann pro Team an, die sich mehrmals abwechseln. Jede Runde enthält Aufstieg und Abfahrt. Gewonnen wird, wer den Kurs am schnellsten bewältigt – entscheidend sind Ausdauer, Explosivität, saubere Übergänge und taktisches Geschick.
Skibergsteigerin Helena Euringer
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