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Henner Thies

Mai 09, 2022

Wings for Life World Run

Henner Thies

Mai 09, 2022

Wings for Life World Run sammelt knapp fünf Millionen Euro für Rückenmarksforschung

Beim 9. Wings for Life World Run sind weltweit hunderttausende Läufer und Rollstuhlfahrer Seite an Seite für den guten Zweck gestartet. Von München bis Melbourne liefen 161.892 Starter und sammelten 4,7 Millionen Euro für den guten Zweck.

Gemeinsam sammelten sie mittels ihrer Startgelder und Spenden 4,7 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung. 

161.892 Helden, 2 globale Sieger, 1 Ziel

Beim Flagship Run in München liefen in diesem Jahr 7.000 TeilnehmerInnen für den guten Zweck, per App waren es deutschlandweit sogar 21.000 – mit dabei zahlreiche Top-Athleten wie MTB-Ass Erik Fedko, Wakeboarder Dominik Gührs, Windsurf-Weltmeister Philip Köster, oder Enduro-Star Manuel Lettenbichler, die allesamt im Olympiapark starteten und von der Atmosphäre vor Ort rundum begeistert waren.

Die referenzierte Medienquelle fehlt und muss neu eingebettet werden.

Aus dem weltweiten Teilnehmerfeld stachen am Ende zahlreiche LäuferInnen heraus: Bei den Damen gewann Nina Zarina, die in diesem Jahr in den USA an den Start ging, zum vierten Mal in Folge die Gesamtwertung. Am Ende standen bei ihr 56 km zu Buche. Zweite wurde die Polin Patrycja Talar mit 53,5 km, Dritte die Schwedin Sophia Sundberg, die in Slowenien 49,3 km lief. Domenika Stelmach (POL), die beim Flagship Run in München startete, lief mit 48,2 km auf Platz 4.

Bei den Herren lieferten sich fünf Läufer bis zum Schluss ein heißes Rennen um den Gesamt-Sieg: Beim Flagship Run in Wien lief der Brite Tom Evans mit 63,4 km zum nationalen Sieg und global auf den 5. Platz. Rang 4 sicherte sich der Schweizer Raphael Josef mit 63,5 km. Der Deutsche Jonas Müller, der per App in Schottland lief, sicherte sich mit 63,6 km Rang 3. Platz 2 ging nach 63,9 Lauf-Kilometern an den Polen Dariusz Nozynski. Besser als Nonczinsky war nur Jo Fukuda, der per App in Japan 64,4 km lief – obwohl er kurzzeitig aufgrund muskulärer Probleme stehen bleiben musste.

Deutschlands wohl buntester Lauf-Hund Flo Neuschwander lief mit 61 km beim Flagship Run in München auf Platz 1 – und das trotz angebrochener Rippe! Weltweit reichte das für den 8. Platz. Bester Läufer in Deutschland war in diesem Jahr Markus Scheller der per App 61,6 km lief.

Ich habe heute überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich mit meiner angeknacksten Rippe so weit komme. Deshalb freue ich mich umso mehr.

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Für nächstes Jahr will Neuschwander seinen Körper wieder so in Shape bringen, dass es "vielleicht mal mit einem weltweiten Sieg klappt", so der Ultrarunner weiter: "Aber, die Hauptsache ist, dass man Spaß hat, dass jeder dabei ist und das Ganze für einen guten Zweck ist mega. Es hat mich total gefreut, dass so viele am Start waren. Alle, die heute dabei waren, sind Sieger.“

4,7 Millionen Euro Spenden und noch mehr unvergessliche Momente

Neben sportlichen Höchstleistungen brachte der Wings for Life World Run erneut unzählige unvergessliche Momente hervor. Egal, wie weit wer an diesem Tag wo auch immer lief, Jubel, Anerkennung und Gänsehaut waren garantiert und wohl verdient! Das bekam auch Wings for Life Geschäftsführerin Anita Gerhardter beim App Run im österreichischen Saalfelden zu spüren.

Mehr Emotionen als Teilnehmer und Zuschauer erleben an diesem Tag nur die Catcher Car Fahrer, die bei den sieben Flagship Runs von München über Izmir bis ins kroatische Zadar, wo zeitweise golfballgroße Hagelkörner vom Himmel fielen, hinterm Steuer sitzen und die bewegliche Ziellinie bilden.

In München wurde diese Ehre der Rennpilotin Sophia Flörsch zu Ehren. Begleitet wurde sie von der ehemaligen Rennradsportlerin Kristina Vogel, die seit ihrem Trainingsunfall 2018 im Rollstuhl sitzt.

Das Beste zum Schluss: Die Registrierung für 2023 ist bereits geöffnet! HIER kannst du dich ab sofort für den Wings for Life World Run am 7. Mai 2023 anmelden.

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