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Dirk Adam
Mai 11, 2026
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Dirk Adam
Mai 11, 2026
NFL: Diese Deutschen spielen 2026/27 in der besten Football-Liga der Welt
Die neue NFL-Saison startet am 9. September 2026 wohl mit elf deutschen Football-Profis. Mit dabei sind NFL-Star Amon-Ra St. Brown, Brandon Coleman – und hoffentlich noch viele weitere deutsche Spieler. Sports Illustrated stellt alle Deutschen vor.
Credit: Getty Images
- NFL: Diese deutschen Football-Profis spielen in der USA
- NFL-Star Amon-Ra St. Brown seit 2021 bei Detroit Lions
- Marlin Klein unterschreibt bei Houston Texans in der NFL
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Amon-Ra St. Brown (Detroit Lions)
Amon-Ra St. Brown ist unter den deutschen Spielern der Superstar in der NFL. Der 26-Jährige zählt zu den besten Wide Receivern der Liga. 2024 fing er 115 Pässe für 1.263 Yards und 12 Touchdowns. Damit reihte sich der Deutsch-Amerikaner auf Platz fünf in der NFL ein.
Mit den Detroit Lions gehörte er 2024/25 zu den heißen Favoriten auf den Super Bowl. Doch die Lions mussten sich in der Divisional Round den Washington Commanders mit 31:45 geschlagen geben und schieden im Viertelfinale aus. 2025/26 verpassten die Detroit Lions die NFL-Playoffs. Das Team beendete die Regular Season mit einer Bilanz von 9–8 und wurden Letzter in der NFC North.
Amon-Ra St. Brown verlängerte seinen Vertrag bei den Detroit Lions im April 2024 vorzeitig um vier Jahre bis einschließlich der NFL-Saison 2028. Der Deal soll ein Gesamtvolumen von rund 120 Millionen US-Dollar haben, davon gelten etwa 77 Millionen Dollar als garantiert.
Amon-Ra St.Brown (Detroit Lions)
Credit: Getty Images
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Brandon Coleman (Washington Commanders)
Brandon Coleman absolvierte 2024 seine erste NFL-Saison. Der Deutsch-Amerikaner, der seine Kindheit in Berlin verbrachte, glänzte bei den Washington Commanders und schaffte es in seiner Rookie-Saison bis in die Conference Championships.
Dort unterlagen die Commanders dem späteren Super-Bowl-Champion Philadelphia Eagles mit 23:55. Bei seinem Team ist Coleman gesetzt. Der Offensive Tackle absolvierte 16 NFL-Spiele – davon zwölf als Starter. Seit 2025 spielt er als Left Guard bei den Commanders – mit denen er in der Saison 2025/26 Vorletzter in der NFC East wurde und die sich nicht für die NFL-Playoffs qualifizierte.
Brandon Coleman unterschrieb 2024 bei den Washington Commanders einen Vierjahresvertrag als Rookie. Sein aktueller Vertrag läuft bis einschließlich der NFL-Saison 2027, anschließend könnte er 2028 Free Agent werden. Bei den Commanders verdient er insgesamt rund 6,06 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind ein Signing Bonus von etwa 1,23 Millionen Dollar sowie rund 1,23 Millionen Dollar garantiertes Gehalt.
Brandon Coleman (Washington Commanders)
Credit: Getty Images
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Marlin Klein (Houston Texans)
Marlin Klein hat 2026 den Sprung in die NFL geschafft und unterschrieb als Undrafted Free Agent bei den Houston Texans. Der Tight End spielte zuvor College Football bei den Michigan Wolverines und gilt als vielseitiger Spieler mit starken Blocking-Fähigkeiten und solidem Passspiel. Klein wurde im NFL Draft 2026 in der 2. Runde an Position 59 von den Houston Texans ausgewählt. Er überzeugte mit seinem athletischen Profil und seiner Flexibilität auf der Tight-End-Position.
Für den 23 Jahre alten Kölner ist der Vertrag bei den Texans ein wichtiger Schritt in Richtung NFL-Kader. Wie viele Undrafted Free Agents muss sich Klein zunächst über Training Camp und Preseason beweisen, um einen Platz im 53-Mann-Kader oder zumindest im Practice Squad zu sichern. Mit seiner Ausbildung bei einem Top-College-Programm wie Michigan bringt er jedoch gute Voraussetzungen mit, um sich langfristig in der NFL zu etablieren.
Marlin Klein verdient bei den Texans insgesamt rund 8,19 Millionen US-Dollar über vier Jahre. Als Zweitrundenpick (#59) im NFL Draft 2026 erhält er einen Rookievertrag mit festgelegtem Gehaltssystem der NFL. Damit liegt sein durchschnittliches Jahresgehalt bei etwa 2,05 Millionen Dollar.
Marlin Klein (Houston Texans)
Credit: Imago
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Paul Rubelt (Tampa Bay Buccaneers)
Offensive Lineman Paul Rubelt unterschrieb nach dem NFL-Draft 2026 einen Vertrag bei den Tampa Bay Buccaneers. Zwar wurde Rubelt beim Draft selbst nicht ausgewählt, erhielt jedoch direkt im Anschluss die Chance als sogenannter Undrafted Free Agent (UDFA). Für viele Spieler ist genau dieser Weg die Möglichkeit, sich im Training Camp und in der Saisonvorbereitung für einen festen Platz im NFL-Kader zu empfehlen.
Seine footballerischen Wurzeln liegen bei den Red Cocks Frankfurt/Oder, bevor ihn sein Weg an die University of Central Florida in den USA führte. Dort entwickelte sich Rubelt zu einem starken Offensive Tackle und spielte sich mit seiner Größe, Athletik und Spielintelligenz in den Fokus der NFL-Scouts.
Paul Rubelt hat bei den Tampa Bay Buccaneers einen Dreijahresvertrag als Undrafted Free Agent unterschrieben. Für die Saison 2026/27 liegt sein mögliches Grundgehalt bei etwa 885.000 Dollar, hinzu kommt ein Signing Bonus von rund 30.000 Dollar.
Paul Rubelt aus Frankfurt/Oder
Credit: Imago
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Lenny Krieg (New York Jets)
Lenny Krieg war 2025 eines der größten Zukunftsversprechen in der NFL. Der Berliner startete als Fußballer in seiner Jugend. Aufgrund der Covid-Pandemie kam er mit American Football in Berührung und schlug ein wie eine Bombe. Beim NFL-Combine 2025 war er der beste Kicker.
Die Atlanta Falcons nutzten ihre Chance und nahmen Lenny Krieg 2025 für drei Jahre unter Vertrag. Jedoch kam er in seinem Rookie-Jahr nicht zum Einsatz. Vor Saisonbeginn wurde er aus dem aktiven Kader gestrichen und landete im Practice Squad. Im Januar 2026 unterschrieb Krieg einen Reserve/Future-Vertrag bei den New York Jets.
Zu Lenny Kriegs Vertrag bei den New York Jets sind bislang keine offiziellen Gehaltsdetails veröffentlicht worden. Reserve/Future-Verträge bewegen sich in der NFL jedoch meist in der Nähe des Mindestgehalts für Spieler ohne NFL-Erfahrung – was bei rund 885.000 US-Dollar pro Jahr liegt.
Lenny Krieg wechselt in die NFL zu den Atlanta Falcons
Credit: Imago
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Leander Wiegand (New York Jets)
Leander Wiegand spielt seit 2025 für die New York Jets. Der Offensive Lineman wurde von den Jets nach dem NFL Draft als Undrafted Free Agent verpflichtet. Der 25-Jährige absolvierte das International Player Pathway Program (IPP) der NFL.
Das IPP ermöglicht es, internationalen Spielern in der NFL Fuß zu fassen. IPP-Spieler zählen nicht gegen das Limit der Teamgröße, was die Anzahl der Spieler betrifft. Der deutsche O-Liner ist eine echte Maschine und will sich für den 53-Mann-Kader empfehlen.
Leander Wiegand verdient bei den New York Jets rund 2,98 Millionen US-Dollar über drei Jahre. Sein Durchschnittsgehalt liegt damit bei etwa 993.000 Dollar pro Saison, dazu hat er einen Signing Bonus von 15.000 Dollar erhalten.
Leander Wiegand spielt 2025 für die New York Jets
Credit: Imago
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Jakob Johnson (Free Agent)
Jakob Johnson spielt seit 2019 in der NFL. Der gebürtige Stuttgarter begann bei den New England Patriots, wo er gemeinsam mit Tom Brady im Team stand. Danach wechselte er nach Las Vegas (2022), zu den New York Giants (2024) und den Houston Texans (2025).
Der Fullback wollte sich bei den Texans unter Trainer DeMeco Ryans einen Platz im Team erkämpfen. Aber mit seinen 31 Jahren gehört Johnson nicht mehr zu den besten Spielern. Im Dezember 2025 wurde er von den Texans entlassen und er sucht ein neues Team. Sein momentaner Status ist Free Agent.
Jakob Johnson verdiente zuletzt bei den Houston Texans rund 1,18 Millionen US-Dollar pro Jahr. Insgesamt hat der deutsche Fullback in seiner NFL-Karriere bereits mehr als sechs Millionen Dollar bekommen.
Jakob Johnson (New York Giants)
Credit: Getty Images
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Julius Welschof (Pittsburg Steelers)
Julius Welschof steht ebenfalls in der NFL unter Vertrag. Die Pittsburgh Stellers hatten den 29-Jährigen 2024 als Undrafted Free Agent unter Vertrag genommen. Eine Knieverletzung machte ihm im dritten Preseason-Spiel jedoch einen Strich durch die Rechnung. Doch Welschof kämpfte sich in der Reha zurück. Steelers-Headcoach Mike Tomlin ist ein großer Fan von ihm, der viel vom deutschen "Quarterback-Jäger" hält.
Am 14. Januar 2025 unterzeichnete Welschof einen Reserve/Future-Vertrag. Am 25. August 2025 wurde er von den Steelers entlassen und anschließend erneut für den Practice Squad verpflichtet. Seit Januar 2026 besitzt er ebenfalls wieder einen Reserve/Future-Vertrag.
Julius Welschof verdient bei den Pittsburgh Steelers in der Saison 2026 rund 885.000 US-Dollar. Er unterschrieb im Januar 2026 einen weiteren Einjahresvertrag bei den Steelers.
Julius Welschof (Pittsburgh Steelers)
Credit: Imago
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Kilian Zierer (Jacksonville Jaguars)
Mit Kilian Zierer und Lenny Krieg standen im vergangenen Jahr zwei Deutsche bei den Atlanta Falcons im Kader. Im Oktober 2025 wechselte Zierer aber zu den Jacksonville Jaguars. Wie auch Krieg spielte er in seiner Jugend Fußball, wurde dann aber schlicht zu groß. Somit wechselte er zum American Football und wurde Offensive Tackle.
Über die Munich Cowboys und die Allgäu Comets führte sein Weg ans College in die USA (2018) und 2024 erst zu den Houston Texans, dann zu den Texans und den Jaguars. Bei den Texans lief sein Practice-Squad-Vertrag aus. worauf sich Zierer zu Beginn 2025 den Atlanta Falcons anschloss. Bei den Jaguars unterschrieb er einen Vertrag für die Practice Squad und im Januar 2026 einen Reserve/Future-Vertrag.
Für seinen Reserve/Future-Contract bei den Jacksonville Jaguars verdient Kilian Zierer rund 885.000 US-Dollar pro Jahr. Während seiner Zeit im Practice Squad lag das Gehalt deutlich niedriger. 2025 betrug das Mindestgehalt für Practice-Squad-Spieler etwa 13.000 Dollar pro Woche bzw. bis zu 22.000 Dollar pro Woche für Veteranen.
Kilian Zierer spielt 2025 bei den Cleveland Browns
Credit: Imago
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Lorenz Metz (New England Patriots)
Lorenz Metz spielt ebenfalls auf der Position des Offensive Tackles. Nach seiner College-Zeit ging der 28-Jährige zu den Chicago Bears (2023), den New York Giants (2023) den Tampa Bay Buccaneers (2024) und den New England Patriots, die ihn 2026 mit einem Reserve/Future-Vertrag ausstatteten.
Einige Jahre vorher als College-Spieler der Cincinnati Bearcats, für die er in 43 Spielen auflief, meldete sich der Offensive Lineman 2023 zum NFL Draft an – wurde jedoch nicht ausgewählt. Der 150-Kilo-Mann blieb aber hartnäckig und ehrgeizig – und will sich weiterempfehlen.
Lorenz Metz verdient bei den New England Patriots aktuell 885.000 US-Dollar pro Jahr. Er hat im Februar 2026 einen sogenannten Reserve/Future-Vertrag unterschrieben. Zuvor war er im Practice Squad der Patriots bzw. Buccaneers, wo die Bezahlung deutlich niedriger lag und wöchentlich erfolgte.
Lorenz Metz
Credit: Imago
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Equanimeous St. Brown (San Francisco 49ers)
Equanimeous St. Brown kam ähnlich wie sein jüngerer Bruder Amon-Ra St. Brown in die NFL. Er spielte in der High-School und wurde von Notre Dame rekrutiert. Auf dem College konnte sich der Wide Receiver vor allem mit einer starken "Sophmore-Saison" (961 Yards, 9 Touchdowns) für den nächsten Karriereschritt empfehlen. 2018 drafteten ihn die Green Bay Packers in Runde 6 als Pick 207.
Seine erste Saison war durchwachsen. Er konnte mit guten Plays auf sich aufmerksam machen, erreichte am Ende 328 Yards ohne Touchdown. Sein zweites Jahr fehlte er verletzt, weswegen er bei den Packers anschließend so gut wie keine Rolle mehr spielte. Seit 2022 stand er bei den Chicago Bears unter Vertrag. 2024 ging's zu den New Orleans Saints und 2025 unterzeichnete er einen Vertrag bei den San Francisco 49ers. Sein momentaner Status ist Injured Reserve.
Das Gehalt von Equanimeous St. Brown liegt bei 1,17 Millionen US-Dollar pro Saison. Allerdings war seine Situation bei den 49ers turbulent: Er wurde zunächst verpflichtet, später wieder entlassen, dann erneut unter Vertrag genommen und schließlich wegen einer Verletzung auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt.
Equanimeous St. Brown
Credit: Getty Images
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